Responsive WordPress-Themes stark im Kommen

Was ist responsive?

Responsive Webdesign bezeichnet eine Praxis im Webdesign, bei der der grafische Aufbau – insbesondere die Strukturierung der einzelnen Elemente – von Websites dynamisch und unter Berücksichtigung der Anforderungen des betrachtenden Gerätes erfolgt. Da die Auflösungen der Displays von PC, Laptop, Tablet-Computer oder Smartphone erheblich variieren, können Erscheinungsbild und Bedienung einer Website abhängig vom Endgerät stark eingeschränkt sein. Websites, die unter den Gesichtspunkten von responsive Design bereitgestellt werden, berücksichtigten die jeweiligen Anforderungen des Gerätes und optimieren die Darstellung automatisch für den Benutzer.

Das wird immer wichtiger, da das Internet zunehmend mobil genutzt wird.

Responsive WordPress-Themes

Responsive ist stark im Kommen. WooThemes, der größte Anbieter von WordPress-Themes, hat im Mai 2011 das erste responsive Theme veröffentlicht. Das im Dezember 2011 erschienene Standard-Theme von WordPress, Twenty Eleven, ist selbstverständlich auch responsive. Viele Anbieter bringen inzwischen nur noch responsive Themes auf den Markt, einige Anbieter rüsten sogar ihre älteren Themes nach und nach auf. Bei ein paar Anbietern ist Responsive dagegen noch überhaupt nicht angekommen – aber es eignet sich auch nicht für jeden Verwendungszweck.

Tipp: Hier lassen sich die besten responsive Themes finden.

Foto: Galerie Theme, ColorLabs

Menü-Editor für das WordPress-Dashboard

Nicht wenige WordPress-Nutzer dürften sich einen Menü-Editor, wie es ihn für das Frontend in WordPress unter Design / Menüs gibt, auch schon einmal für das Menü im WordPress-Dashboard gewünscht haben. Oft benötigt man nicht alle Menüpunkte, möchte neue Menüpunkte hinzufügen, umbenennen oder einfach die Anordnung ändern.

Die gute Nachricht: Mit Admin Menu Editor ist das alles möglich, sogar nach Benutzergruppen. Ein ausgezeichnetes Plugin, welches den kompletten Umbau des Menüs spielend leicht ermöglicht – und die Arbeit mit WordPress noch einfacher macht.

Neuerungen in WordPress 3.4

In den nächsten Tagen soll laut WordPress Deutschland die Beta-Version von WordPress 3.4 erscheinen – die kommende Version ist also schon in Sichtweite. Wie immer fragt man sich, was für Neuerungen zu erwarten sind.

Hier eine kleine Übersicht:

  • Theme Customizing im Frontend
  • Kommentarbearbeitung am Artikel
  • Sortierfunktion für Link-Widget
  • HTML Support bei Bildunterschriften
  • Toplink in der Admin-Bar
  • Multisite-Verbesserungen
  • Bessere Internationalisierung
  • Verbesserung der Performance
  • Verringerung des Speicherverbrauches
  • Neue Theme API
  • Mehr XML-RPC
  • uvm.

Ist SEO gefährlich?

Seit ein paar Tagen kursiert im Netz, dass die Entwickler von Google gerade an einem Algorithmus arbeiten, der gezielt auf SEO betreibende Websites abzielt und diese schon bald abstrafen soll.

Da kommt bei vielen Panik auf. Und die Frage, ob SEO gefährlich ist.

Meine Antwort dazu: SEO kann gefährlich sein. Das ist schon länger so, wird aber offensichtlich bald verschärft. Wie seo-united.de schreibt, erinnern die Änderungen an Googles Panda-Update, bei dem minderwertige Websites abgestraft wurden – mit dem Unterschied, dass es nun überoptimierten Projekten an den Kragen gehen soll.

Ich würde momentan fünf verschiedene Punkte als essentiell für SEO bezeichnen, die ich hier (in Sachen Abstrafung) etwas näher beleuchten will.

1. Korrektur von Fehlern

Klassische Anfängerfehler, wie zum Beispiel das komplette Ausschließen von Suchmaschinen oder das Ändern von Permalinks ohne 301-Umleitungen, wirken sich fatal auf die Platzierung in Suchmaschinen aus. Aber auch die falsche Konfiguration eines SEO-Plugins kann Sie nach hinten werfen.

2. Guter Content

“Content is king” müsste spätestens seit Googles Panda-Update “Great content is king” heißen. Nicht mehr nur viele Inhalte sind wichtig, sie müssen auch noch gut sein. Und zwar nicht nur für Suchmaschinen (auch bezogen auf Absprungraten und freiwillige Verlinkung), sondern vor allem für die Leser. Mit Websites, die aus Texten ohne Mehrwert bestehen, hat man keinen Erfolg.

3. Keyword-Optimierung

Anfang der 2000er konnte man mit dem übermäßigen Einsatz von Keywords noch etwas erreichen, das ist aber schon lange nicht mehr der Fall. Keyword-Optimierung muss intelligent und angemessen durchgeführt werden, dann nützt es nicht nur den Besucherzahlen, sondern auch den Besuchern. Wer es übetreibt, hat ein Problem.

4. Hilfe für Nutzer und Google

Zu diesem Punkt zähle ich Maßnahmen, die bei CMS vor allem mit klassischen SEO-Plugins erreicht werden können: Indizierungsregeln, Titel und Meta-Beschreibungen mit Mehrwert, Bereitstellung von zugeschnittenen XML-Sitemaps und mehr. Wie in Punkt 1 genannt, sollte man dabei Fehler vermeiden.

5. Aufbau von Links

Linkbuilding ist wichtig für die Suchmaschinenoptimierung. Aber es sollte natürlich sein – wer sich automatisiert in 1.000 Verzeichnissen anmeldet oder bei neuen Websites gleich 20 PR5-Backlinks mit gleichem Linktext und -ziel mietet, und das nur für einen Monat, landet im Nirvana. Und zwar schon länger, Stichwort Google Penalty.

Fazit: Wenn man erfahrene und seriöse SEOs beauftragt, ist man auf der sicheren Seite – und rutscht hoch, nicht runter. Auch nach dem Update.

10 Tipps für die Domainsuche

Die richtige Domain für ein Projekt zu finden, ist nicht selten eine zermürbende und zeitraubende Arbeit. Nicht jeder kann und möchte gleich Geld für eine vergebene Domain ausgeben – dabei sind gute Domains enorm wichtig. Hier habe ich ein paar Tipps für die Domainsuche zusammengestellt.

Keyword oder Fantasiename?

Für Suchmaschinen sind Keyword-Domains heute nicht mehr wichtig, für die Suchenden und Nutzer aber schon. Es ist nützlich, wenn man direkt an der Domain erkennt, worum es auf der Website geht – und wenn man sich die Domain gut merken kann, weil sie die Website beschreibt. Leider sind die meisten kurzen Keyword-Domains natürlich schon reserviert, bei Keyword-Kombinationen kann man allerdings noch etwas finden. Aber auch viele Fantasienamen sind schon vergeben oder geschützt.

Mit oder ohne „-„?

Prinzipiell sollte man Wörter nur mit einem Minus trennen, wenn man sie auch in der deutschen Sprache klar trennt. Von Vorteil ist es allerdings, wenn diese Domain auch noch ohne Minus frei ist, damit man sie umleiten kann. Andere Lösungen halte ich meist für nicht wirklich zufriedenstellend, weil man möglicherweise Traffic an Mitbewerber oder Parkingsites verliert. Bei internationalen Projekten erübrigt sich die Frage, da man in der Regel alles zusammenschreibt.

Welche TLD?

Für deutsche Projekte sollte man .de bevorzugen, kann aber auch auf .com oder .net, in manchen Fällen .org, ausweichen. TLDs wie .info, .eu oder .biz sind nicht wirklich erfolgreich und sollten nur zweite Wahl sein. Heute ist auch die Registrierung zahlreicher exotischer Domains möglich, die ebenfalls nur in manchen Fällen sinnvoll sind (siehe: “Exotische” Top-Level-Domains – Top oder Flop?).

„Online“ oder „24“?

Zusätze wie beispiel-online.de oder beispiel24.de halte ich für nicht wirklich vorteilhaft, sind aber auch eine Option. Nicht schlecht dagegen kann in manchen Fällen der Zusatz „Website“ (beispiel-website.de) sein. Wenn das bei einem Blog geht, warum nicht auch bei einer Website? Sie werden staunen, da ist noch viel frei.

Alternativen finden

Sinnvoll ist es, auch nach Synonymen Ausschau zu halten, nicht selten findet man da noch was. Ein weiteres Beispiel ist aber auch noch nennenswert: Blog / Weblog. Blog ist lediglich die Abkürzung von Weblog – mit Blog ist fast alles weg, mit Weblog noch viel zu haben.

Kreativ sein

Dafür nenne ich am besten ein Beispiel. Ich habe eine ganze Weile nach einer Domain für WordPress-Themes gesucht, die auch international nutzbar ist. Ein schwieriges Unterfangen, da alle guten und kurzen Domains wegreserviert sind – nicht nur das, sogar auch völlig unnutzbare Domains wie megasuperpremiumwpthemes.com. Da bleibt dann nur noch eins: kreativ sein und exotische Domains mit in die Suche einbeziehen. So kam ich dann zu der Domain WP-The.me.

Freunde fragen

Warum nicht Freunde bitten, eine kleine Liste mit Ideen zu erstellen? Wahrscheinlich sind alle guten Ideen weg, vielleicht ist aber auch noch ein Schätzchen dabei!

Domains notieren

Ich notiere alle Domains, die in Frage kommen könnten, schaue sie mir später nochmal an und streiche Domains weg, die es nicht werden sollen. Eine gute Möglichkeit, um auszusortieren.

Domains testen

Wichtig ist auch, die Domains zu testen. Sehen sie geschrieben gut aus? Sind sie angenehm auszusprechen und gut zu merken?

Habe ich etwas vergessen?