Kommentarspam erkennen und damit umgehen

Bei der Arbeit mit WordPress-Websites von Kunden finde ich in den Dashboard-Kommentarboxen immer mal wieder Spam-Kommentare, die genehmigt und veröffentlicht sind. Dabei handelt es sich um die typischen englischsprachigen Lobeshymnen-Kommentare mit Spamlinks – zumindest springen die sofort ins Auge.

Plugins

Auch wenn man Antispam-Plugins nutzt, kann schonmal etwas durchkommen. Das standardmäßig mitgelieferte Akismet ist gut, in Deutschland datenschutzrechtlich allerdings bedenklich. Ich empfehle stattdessen Antispam Bee.

Kommentar-Typen

Es gibt Kommentare wie das oben genannte, die eindeutig Spam sind und gelöscht gehören, aber es geht auch grenzwertig – Blogger, die sich nicht oder nur wenig mit Suchmaschinenoptimierung auskennen, haben es mit der eindeutigen Erkennung schwer. Jeder Blogger geht anders mit Kommentaren um. Ich als SEO mache es so:

Keyword
Spam-Link
Spam-Kommentar

Wird natürlich als Spam markiert und entfernt.

Keyword
Link
Kommentar

Wenn es sich um einen ganz miesen Kommentar handelt, wird als Spam markiert und gelöscht. Wenn am Kommentar nicht viel auszusetzen ist, tausche ich das Keyword gegen den Vornamen, wenn er in der E-Mail-Adresse ersichtlich ist. Wenn nicht, setze ich einfach „Name“ als Namen ein. Manche mögen das unverschämt finden, manche aber auch sehr nett. Bei wirklich guten Kommentaren kann ich schonmal eine Ausnahme machen und das Keyword stehen lassen.

Keyword & Name
Link
Kommentar

Wenn es sich um einen ganz miesen Kommentar handelt, wird als Spam markiert und gelöscht. Wenn am Kommentar nicht viel auszusetzen ist, entferne ich einfach das Keyword und lasse den Namen stehen. Ach hier gilt: Bei wirklich guten Kommentaren kann ich schonmal eine Ausnahme machen und das Keyword stehen lassen.

Name
Link
Kommentar

Alles gut!

Links

Bei Links in Kommentaren selbst wird es schwieriger. Da muss ich mich auf mein Gespür verlassen, ob es sich um plumpe Werbung handelt, oder nicht. Wenn es plumpe Werbung ist, lösche ich den Link.

DoFollow

Ich gehöre übrigens zu den Menschen, die keine Link-Geizhälse sind und die Kommentare in allen Blogs auf DoFollow setzen.

Viel Spaß beim Kommentieren! 😉

Foto: CC 3.0 carol

35+ Content-Shortcodes für WordPress (Tabs, Spoiler…)

Mit Content-Shortcodes kann man Inhalte mit geringem Aufwand ansprechend präsentieren. In vielen Themes bzw. Frameworks sind bereits zahlreiche Shortcodes integriert.

Allerdings bietet nicht jedes Theme solche Funktionen – und man hat ein Problem, wenn man den Theme-Anbieter mal wechselt und alle Shortcodes nicht mehr funktionieren. Da bietet sich die Nutzung eines Plugins an.

Shortcodes Ultimate

Ein wahres Monster-Plugin ist Shortcodes Ultimate. Nachfolgend eine Liste mit allen Shortcodes:

  • Heading
  • Frame
  • Tabs
  • Tab
  • Spoiler
  • Accordion
  • Divider
  • Spacer
  • Quote
  • Pullquote
  • Highlight
  • Label
  • Dropcap
  • Bloginfo
  • Permalink
  • Button
  • Fancy Link
  • Service
  • Members
  • Guests Box
  • Note
  • Private
  • List
  • Feed
  • Menu
  • Subpages
  • Siblings
  • Column
  • Table
  • Media
  • Document
  • gMap
  • Nivo Slider
  • jCarousel
  • Custom Gallery
  • Tweets

Die Bedienung des Plugins ist sehr einfach. Hier ein kleines Video:

Die besten CMS-Plugins für WordPress

WordPress erfreut sich als „klassisches“ CMS immer größerer Beliebtheit. Das ist kein Wunder. Dennoch gibt es (noch) ein paar Dinge, die man beim Umstieg von anderen CMS auf WordPress vermissen könnte. Dafür gibt es Abhilfe in Form von Plugins, die WordPress auch in diesen Punkten oft noch besser als andere CMS machen.

Hier eine kleine Liste der besten CMS-Plugins für WordPress:

Seitenbaum im Backend

Die Auflistung der angelegten Seiten und Unterseiten im Backend könnte übersichtlicher sein – einen richtigen Seitenbaum, wie man ihn aus anderen CMS kennt, gibt es nicht. Abhilfe schafft das Plugin CMS Tree Page View.

Benutzerrollen und Benutzerrechte

WordPress ist standardmäßig mit fünf festen Benutzerrollen ausgestattet. Wenn das nicht reicht, lassen sich mit User Role Editor die Rechte der Benutzerrollen detailliert einstellen. Außerdem können beliebig viele neue Benutzerrollen erstellt werden.

Mehrsprachigkeit (79$)

WPML macht es leicht, mehrsprachige Websites mit WordPress aufzubauen.

Custom Post Type Management

In WordPress gibt es standardmäßig Post Types für Seiten und Artikel. Themes fügen häufig weitere dazu – zum Beispiel für Slider oder Referenzen. Wenn das nicht reicht, ist Types ist eine tolle Lösung für Custom Post Types, Custom Taxonomies und Custom Fields. Mit dem Plugin lassen sich eigene Post Types erstellen und gestalten.

Post-Templates

Wenn Posts nach demselben Muster erstellt werden sollen, ist Simple Post Template sehr hilfreich. Mit dem Plugin kann man Templates für Posts erstellen – und das sehr einfach.

Texteditor-Erweiterung

Der Texteditor von WordPress ist ausgezeichnet – aber es geht noch besser. TinyMCE Advanced fügt zahlreiche praktische Optionen hinzu.

Admin-Menü-Individualisierung

Mit Admin Menu Editor kann man das Menü komplett umbauen – sogar nach Benutzergruppen.

Widget-Zuordnung

In machen Themes ist es möglich, mehrere Widgetbereiche anzulegen und diese Seiten zuzuordnen. Falls nicht, ist Widget Context eine nette Lösung. Für jedes einzelne Widget kann man detailliert festlegen, wo es angezeigt werden soll und wo nicht – dank der Einstellungsmöglichkeiten auch in „schwierigen“ Bereichen.

CMS Dashboard

CMS Dashboard ist ein nettes kleines Plugin, welches eine CMS-Bar in das Dashboard zaubert, in der große Buttons für die wichtigsten Aktionen angezeigt werden.

Tipp: Werfen Sie auch einen Blick auf andere Artikel in der Kategorie Plugins.

Habe ich etwas vergessen?

Statistik-Widgets für das WordPress-Dashboard

Website-Statistiken in das WordPress-Dashboard zu holen, ist eine schöne Sache – so hat man bei der Arbeit immer die wichtigsten Daten im Blick. Hier will ich zwei Lösungen vorstellen: eine für Google Analytics und eine unabhängig davon.

Google Analytics Dashboard

Google Analytics ist ein sehr mächtiges Tool für Website-Statistiken. Mit Google Analytics Dashboard kann man sich ein Widget in das Dashboard holen, welches die wichtigsten Daten zeigt: ein Diagramm mit Visits, zusammengefasste Daten für Visits, Pageviews, Pages/Visit und mehr, sowie Listen mit Top Posts, Top Searches und Top Referrers. Die Verknüpfung mit dem Analytics-Konto ist einfach, das Plugin läuft zuverlässig.

Statify

Statify packt die wichtigsten Statistiken in ein Dashboard-Widget: Aufrufe, Top Referrer und Top Ziele, nicht mehr und nicht weniger. Statify arbeiten völlig unabhängig von Google Analytics – das Plugin schreibt Aufrufe der Seiten mit. Keine Cookies, keine Pixelgrafiken, kein JavaScript oder Flash. Statify speichert und überträgt keinerlei personenbezogene Daten wie z.B. IP-Adressen.

Fazit

Ich selbst nutze zwar Google Analytics, für das Dashboard ist mir aber Statify lieber. Die Gestaltung des Widgets ist angenehm und es wird sofort angezeigt – Google Analytics Dashboard braucht eine kurze Ladezeit.

Die 15 wichtigsten kostenlosen Plugins für WordPress

WordPress hat eine große und immer stärker wachsende Entwicklergemeinde: Aktuell gibt es im Downloadbereich 19.418 Plugins. Erweiterungen für alles, was man so brauchen könnte. Mit den Plugins sollte man es allerdings nicht übertreiben, schließlich können Sicherheitslücken entstehen.

Häufig wird gefragt, welches denn die wichtigsten (Standard-)Plugins für WordPress sind. Hier eine kleine Liste:

WordPress SEO by Yoast

WordPress SEO by Yoast ist ein ausgezeichnetes, kostenloses Plugin für die Suchmaschinenoptimierung und bietet alles, was man braucht – von mit Variablen umfangreich anpassbaren Title- und Meta-Tags über Breadcrumbs bis hin zu XML-Sitemaps. Mit dem Thema SEO sollte man sich allerdings etwas auskennen, sonst ist man schnell überfordert.

Antispam Bee

Antispam Bee schützt ganz ohne sichtbare Captchas zuverlässig vor automatisiertem Spam – wenn man das Plugin richtig konfiguriert. Betreibt man eine deutschsprachige Website, sollte man nur deutschsprachige Kommentare zulassen.

Contact Form 7

Mit Contact Form 7 lassen sich nicht nur Kontaktformulare erstellen. Alle möglichen Features stehen zur Verfügung – von Auswahlfeldern bis hin zur Möglichkeit, Uploads anzuhängen. Nach kurzer Einarbeitung lassen sich Formulare und E-Mail-Templates recht einfach erstellen und bearbeiten.

Dofollow

Links in Kommentaren werden von WordPress mit dem Nofollow-Attribut belegt, d.h. Suchmaschinen verfolgen diese nicht. Möchte man seinen Kommentatoren etwas Gutes tun, kann man Dofollow installieren.

Dynamic „To Top“ Plugin

Selten findet man im Seitenfuß von Themes Links oder Buttons, die einen bequem wieder zum Seitenkopf springen lassen. Dynamic „To Top“ bietet eine sehr elegante Möglichkeit, dies zu ändern. Die Buttons können an das Design der Website angepasst werden.

FancyBox for WordPress

Mit FancyBox for WordPress kann man Bilder elegant vergrößern lassen. Im Gegensatz zu vielen Lightbox-Plugins funktioniert Fancybox außerst zuverlässig.

Google XML Sitemaps

Google XML Sitemaps generiert Sitemaps, die Google helfen, die Inhalte einer Website zu indizieren. Es gibt zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Das Plugin funktioniert sehr zuverlässig.

Related Posts Thumbnails

Es gibt zahlreiche Plugins, die unter Artikeln ähnliche Artikel (nach Kategorien oder Tags) anzeigen lassen. Besonders schön ist aber Related Posts Thumbnails, weil dieses Plugin Thumbnails der Artikelbilder mit ausliefert.

Secure WordPress

Secure WordPress kann WordPress durch bis zu 12 wählbare Maßnahmen sicherer machen und ist eine gute Ergänzung zu manuell durchgeführten Sicherheitsmaßnahmen.

Shortcodes Ultimate

Shortcodes Ultimate fügt dem Editor mehr als 35 Content-Shortcodes (Tabs, Spoiler…) zur Präsentation von Inhalten hinzu. Vorteil: Auch bei einem Theme-Wechsel sieht alles noch aus, wie es soll.

Statify

Statify präsentiert auf dem Dashboard den aktuellen Verlauf der Seitenaufrufe in Form eines interaktiven Diagramms sowie Listen mit den häufigsten Verweisquellen und den meist aufgerufenen Zielseiten. Statify speichert und überträgt keine personenbezogenen Daten.

WP Permalauts

WordPress wandelt keine Umlaute in Permalinks um, aus „über“ wird „uber“. WP Permalauts löst das Problem und macht daraus „ueber“. Ein Pflicht-Plugin für deutsche Websites.

WP-Optimize

Mit WP-Optimize kann man angeschwollene Datenbanken verschlanken. Das Plugin löscht Revisionen, Drafts, Spam-Kommentare, abgelehnte Kommentare und optimiert die Tabellen.

WP-PageNavi

WP-PageNavi fügt Ziffern-Navigationen unter die Artikel der Archivseiten ein. In vielen Themes gibt es nur die „blinden“ Vor- und Zurück-Links.

MySQLDumper

MySQLDumper ist kein WordPress-Plugin, aber ein hervorragendes Tool, mit dem man auch große Datenbanken zuverlässig sichern und wieder einspielen kann.

Funktionen, wie sie die Plugins Dynamic „To Top“, FancyBox, Related Posts Thumbnails oder WP-PageNavi bieten, sind in manchen Themes schon integriert.