10 Jahre WordPress

WordPress feiert heute sein 10-jähriges Jubiläum. Aus dem Content-Management-System, welches 2003 aus einem Fork der GPL-Blogging-Software b2/cafelog entstand, ist heute das beliebteste CMS überhaupt geworden, welches mit einem Marktanteil von mehr als 50% alle anderen Mitstreiter in den Schatten stellt und weiter wächst – dank einer riesigen, enthusiastischen Entwicklergemeinde und Nutzern aus aller Welt.

In einem Artikel vom 24.01.2003 klagt Matt Mullenweg über Blogging-Software und kündigt an, aus b2/cafelog (GPL-Lizenz) eine neue Software zu erschaffen, welche frei und quelloffen sein soll. Gleich im ersten Kommentar kündigt Mike Little Interesse an – und der Rest ist Geschichte.

WPMU.org hat einen interessanten Artikel „A 10 Year Visual History of WordPress.org“ über die zurückliegenden zehn Jahre veröffentlicht.

Heute finden auf der ganzen Welt WordPress-Jubiläumsfeiern statt.

Wir gratulieren und wünschen weitere erfolgreiche zehn Jahre!

Design-Trend Flat Design und WordPress-Themes

Flat Design ist ein frischer, moderner Design-Trend, der zwar nicht neu ist, sich in der jüngsten Zeit aber immer stärker verbreitet – vor allem dank Microsoft. Microsoft hat Flat Design zwar nicht erfunden, aber mit Windows 8, Software und der neuen Website massiv unter die Leute gebracht. Heute sieht man immer mehr Websites im flachen Stil, insbesondere natürlich auch WordPress-Themes.

Was zeichnet Flat Design aus?

Beim Flat Design wird weitgehend auf Texturen, Farbverläufe, Glanzeffekte, Schatten und 3D-Elemente (wie Buttons) verzichtet, stattdessen ist alles flach, minimalistisch, großzügig – und häufig bunt. Also das komplette Gegenteil des „Skeuomorphic Design“, welches die „Wirklichkeit“ darstellen will und überladen ist wie ein unaufgeräumter Schreibtisch.

Vergleich

Den Unterschied sieht man am besten an dieser Gegenüberstellung:

Flat Design

WordPress-Themes

Hier einige brandneue WordPress-Themes im Flat Design.

Anubis

Anubis – Responsive Portfolio & Blog Theme

Tfingi

Tfingi • Responsive Multipurpose WordPress Theme

Raider

Raider – Responsive Portfolio & Blog Theme

Showy

Showy – Bold & Flat Portfolio

Pitch

Pitch Creative Showcase

Bloq

Bloq: Responsive and Multipurpose Flat Theme

PrimaShop

PrimaShop – Clean WooCommerce WordPress Theme

Minett

MINETT – WordPress Responsive Theme

Vis

Vis – Responsive & Retina Ready Blog Theme

Wryter

Wryter – Simple Personal Blog

WordPress: Drag & Drop und modular

WordPress ist nicht zuletzt aufgrund seiner Nutzerfreundlichkeit so beliebt. Das Backend setzt mit Drag & Drop in Mediathek-, Widget- und Menüverwaltung Maßstäbe.

Mit zunehmendem Funktionsumfang – den WordPress-Themes heute haben – wurde die Bedienung komplizierter. In der jüngsten Zeit werden daher immer mehr Frameworks und Themes mit Seiten-Editoren ausgestattet, mit denen sich Seiten so zusammenstellen lassen, wie man das von Widgetbereichen kennt. Per Drag & Drop, einfach und intuitiv. Ziehen, loslassen, klicken – so wie es sich bei WordPress gehört.

Enfold-Editor

Enfold Theme, Kriesi

Novelti-Homepage

Novelti Theme, Themes Kingdom

Magazon-Editor

Magazon Theme, SmoothThemes

10 moderne BuddyPress-Themes für 2013

BuddyPress ist ein WordPress-Plugin, welches aus einer WordPress-Installation ein Social Network macht. Hier 10 moderne BuddyPress-Themes für 2013:

Bounce

Bounce: Professional WordPress & BuddyPress Theme

CityLevel

CityLevel – BuddyPress & Portfolio-Based Community

deTube

deTube – Professional Video WordPress Theme

Engage

Engage – WordPress, BuddyPress, bbPress Theme

Flix

Flix BuddyPress Ready Team Blogging

Huddle

Huddle – WordPress & BuddyPress Community Theme

OneCommunity

OneCommunity – BuddyPress Theme

Razor

Razor: Cutting Edge WordPress Theme

Salutation

Salutation: WordPress + BuddyPress Theme

Social Buddy

Social Buddy – WordPress & BuddyPress Theme

Squared

Squared – Responsive WordPress Theme

WordPress: mächtiges CMS oder schlanke Blogsoftware?

WordPress

Vor etwas mehr als zehn Jahren startete WordPress als Blogsoftware und hat sich inzwischen zu einem Allround-CMS entwickelt. Heute hat WordPress einen CMS-Marktanteil von mehr als 50% und wird von 20% aller Websites weltweit eingesetzt. Schon werden Stimmen laut, die WordPress für Blogs, kleine und sogar für mittlere Websites für überdimensioniert halten. Ist das so?

In einem Artikel von t3n vom 04.05.2013 schreibt der Autor über WordPress:

Es war klein, kompakt, schick und wurde konsequent weiterentwickelt. Inzwischen allerdings ist selbst WordPress zu einem relativ großen, komplexen und schwerfälligen CMS verkommen, so dass es heute definitiv wieder Bedarf für Alternativen gibt.

Mal ganz abgesehen davon, dass WordPress niemals schicker war und niemals konsequenter weiterentwickelt wurde als heute – ist WordPress tatsächlich komplex und schwerfällig geworden? Ironischerweise verlinkt das „relativ großen, komplexen und schwerfälligen CMS verkommen“ auf einen anderen t3n-Artikel, in dem es heißt:

Nicht nur offensichtliche Blogs verwenden das kleine und kompakte System im Hintergrund.

Ja, auch hier ist die Rede von WordPress. Zwischen den Artikeln liegt nicht mal ein Jahr. So groß war der Sprung von WordPress 3.4.1 auf 3.5.1 (aktuell) nun wirklich nicht.

Gibt es mehrere „WordPress“?

Sogar viele.

Es gibt schlanke Blog-Themes, welche WordPress als schlanke Blogsoftware belassen – nicht mehr und nicht weniger. Ein Logo kann man noch hochladen, vielleicht noch ein Hintergrundbild, Farben anpassen und Schriftarten wählen. Ansonsten: bloggen.

Es gibt mächtige Business-Themes, welche WordPress zu einem mächtigen CMS machen – mit unzähligen Einstellungs- und Individualisierungsmöglichkeiten, Custom Post Types für Slider, Infoblöcke, Portfolio, Feedback, Promotions und mehr, und zahlreichen zusätzlichen Widgets.

Es gibt Installationen, die mit 5 Plugins auskommen, und welche, in denen 25 installiert sind. Es gibt Installationen, die mit 25 Plugins noch übersichtlich sind und welche, die fast undurchschaubar geworden sind.

Alles dreht sich um Themes (und Plugins)

Ein WordPress-Theme ist nicht nur Design, es bringt auch Features mit. Die Wahl des richtigen Themes ist also entscheidend für die Nutzung und auch das Nutzererlebnis.

Ohne Frage gibt es Theme-Anbieter, die WordPress regelrecht unverschämt zur reinsten Usability-Katastrophe machen, in der schon der Austausch eines Textblocks zum Spießrutenlauf wird. Da kann man dann auch tatsächlich gleich Typo3 wählen.

Es gibt allerdings auch Theme-Anbieter, die WordPress um zahlreiche Funktionen erweitern, das System aber trotzdem so belassen, wie es ist: nämlich einfach und intuitiv. Besonders hervorzuheben sind neuere Themes mit modularem Aufbau, bei denen man sich zum Beispiel Startseiten per Drag & Drop so zusammenschieben kann, wie man sie braucht. Wie man das von Menüs und Widgetbereichen kennt.

Dementsprechend erschreckend, oder aber erfreulich kann WordPress sein. In dieser Diskrepanz sehe ich tatsächlich ein Problem, jeder Theme-Anbieter kocht sein eigenes Süppchen. Es fehlen offizielle Usability-Guidelines, die auch eingehalten werden. Kompetente Beratung spielt eine immer größere Rolle.

Selbstverständlich kann man sich ein Theme auch komplett für den eigenen Bedarf programmieren lassen, was den Vorteil hat, dass WordPress mit nichts aufgebläht wird, was man nicht braucht. Aber auch diesen Vorteil erkennen Theme-Anbieter zunehmend und lagern Features in optionale Plugins aus. Man installiert nur, was man braucht. Sind die Plugins nahtlos und intuitiv integriert, leidet die Usability nicht.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf meinen Artikel Dashboard-Optionen: WordPress individualisieren hinweisen, in dem erklärt wird, wie man unbenötigte Elemente ausblenden kann.

Alles ist möglich

Ich bin nicht der Ansicht, dass man für Blogs oder kleine Websites auf Mini-CMS zählen sollte. Websites entwickeln sich weiter. Aus einem kleinen Blog kann einmal ein Magazin werden, oder gar ein soziales (Nischen-) Netzwerk. Aus einer kleinen Corporate Website kann einmal ein Online-Shop werden. Wer weiß? Mit WordPress ist das alles möglich.