Support-Option: wie das neue Lizenzsystem von ThemeForest funktioniert

ThemeForest

ThemeForest hat schon vor einiger Zeit das Lizenzsystem geändert. Da es diesbezüglich, insbesondere bei der Support-Option, nach wie vor Verwirrung gibt, will ich in diesem Beitrag kurz darauf eingehen.

Ursprünglich war es so, dass man beim Kauf einer Lizenz bei ThemeForest das Theme für eine Website nutzen konnte, man unbegrenzt Updates erhält, und Support (oder auch nicht).

Nun ist es jedoch so, dass man nur noch für 6 Monate Support erhält, diesen aber gegen eine zusätzliche Gebühr um weitere 6 Monate verlängern kann. Mit Support ist wortwörtlich allerdings tatsächlicher Support bei technischen Problemen gemeint, und nicht (auch) Support in Form von Updates. Diese erhält man nach Ablauf der 6 oder 12 Monate weiterhin.

Lizenz beinhaltet:

Das bedeutet, durch Kauf einer Lizenz, die 6 Monate Support beinhaltet, erhält man:

  1. Ein dauerhaft geltendes Nutzungsrecht des Themes auf einer Domain, auch nach Ablauf der Support-Zeit.
  2. Einen dauerhaften Zugang zu Updates, auch nach Ablauf der Support-Zeit.
  3. Persönlichen Support bei technischen Problemen bis Ablauf der Support-Zeit.

Kosten für Support:

Der Support lässt sich, je nach Bedarf, auch nach Ablauf jederzeit wieder dazu buchen, allerdings zu recht hohen Preisen:

  • Preis des Themes mit 6 Monaten Support: 60$
  • Verlängerung um weitere 6 Monate bei Kauf: 18$
  • Verlängerung um weitere 6 Monate nach Ablauf der Support-Zeit: 42$

Ob und wie oft man Support benötigt, kann man natürlich schwer abschätzen. Bei einem gut gepflegten, sehr verbreiteten und ordentlich programmierten Theme mit öffentlich einsehbarem Supportforum wird man kaum Support benötigen. Bei Themes, die gleich bei der Installation Probleme machen, sieht das natürlich anders aus.

Hier abschließend noch Details zur Support Policy: https://themeforest.net/page/item_support_policy

Alle WordPress-Standard-Themes im Überblick (aktualisiert)

Es gibt ein neues Standard-Theme: „Twenty Seventeen“ – wie die Vorgänger seit 2010 nach den Jahreszahlen benannt. Ein Grund, unseren älteren Artikel wieder nach oben zu holen.

Wir gehen noch weiter zurück und wollen einen kleinen Blick auf alle Vorgänger wagen. „Twenty Seventeen“ ist nämlich schon Nummer 10.


Twenty Seventeen ist das neueste Standard-Theme. Business-Stil mit großem Aufmacher und Headerbildern, ansonsten aber „unaufdringlicher“ als die Vorgänger.


Twenty Sixteen ist das neueste Standard-Theme. Blog-Stil, sehr bold, sehr clean, viel Whitespace.


Twenty Fifteen ist das aktuelle Standard-Theme für 2015. Diesmal wieder hell, und sehr luftig-elegant im Blog-Stil gehalten. Dazu perfekt responsive – besser geht es nicht.


Twenty Fourteen war das Standard-Theme von 2014. Diesmal dunkel, sehr bildlastig und ganz im Magazin-Stil.


Twenty Thirteen war das Standard-Theme von 2013. Sehr bunt und mit schöner Typografie. Der Fokus liegt auf Multimedia-Posts.


Twenty Twelve war das Standard-Theme von 2012. Es ist quasi designfrei und somit besonders gut für Eigenkreationen geeignet.


Twenty Eleven war das Standard-Theme von 2011. Responsive!


Twenty Ten war das Standard-Theme von 2010. Extrem flat und schlicht.


Default (Kubrick) war das Standard-Theme von Version 1.5 bis 2.9. Kaum zu ertragen, aber so sahen Blogs früher aus – tausendfach.


Classic war das Standard-Theme von Version 1.2 bis 1.5. Macht einen dilettantischen Eindruck. Das waren noch Zeiten… 😉


Hilfe: Google Maps wird nicht mehr angezeigt

gmaps-api

In der letzten Zeit erhalten wir immer wieder Anfragen, weil eingebettete Karten von Google Maps nicht mehr angezeigt werden. Das ist in der Regel nach einem Update der Fall. Seit dem 22.06.2016 wird für Abrufe der Google Maps-API ein API-Key benötigt. Wer danach sein Theme oder ein Google Maps-Plugin aktualisiert, erhält die Fehlermeldung.

Fehler beheben

Das Problem lässt sich recht einfach selbst lösen:

Einbettung

Zuerst sollte man wissen bzw. herausfinden, wie die Karte eingebettet ist. Sie könnte direkt vom Theme oder auch von einem Plugin stammen. In den Einstellungen müsste sich ein Eingabefeld für den API-Key befinden.

API-Key erzeugen und eintragen

  1. https://developers.google.com/maps/documentation/javascript/get-api-key#key aufrufen und auf den Button „GET A KEY“ klicken.
  2. Mit einem Google-Konto einloggen.
  3. Bei „Anwendung für Google Maps JavaScript API, Google Maps Geocoding API, Google Maps Directions API, Google Maps Distance Matrix API, Google Maps Elevation API, Google Places API Web Service in der Google API Console registrieren“ / „Projekt erstellen“ auf „Weiter“ klicken.
  4. Nach einigen Sekunden erscheint „Anmeldedaten zu Projekt hinzufügen“ / „Google Maps JavaScript API“. Nun auf „Welche Anmeldedaten brauche ich?“ klicken.
  5. Anschließend wird der API-Key angezeigt, der in den Einstellungen eingetragen werden kann. Die Karte sollte danach wieder funktionieren.

CMS, Theme (und Plugins) einer Website herausfinden

Nicht selten werde ich von Kunden gefragt, ob eine (beliebige) Website

a) mit WordPress betrieben wird, und wenn ja,
b) mit welchem Theme.

Meistens ist das der Fall, wenn einem Kunden eine Website in Sachen Design und / oder Funktionen besonders gut gefällt und er gerne wissen möchte, ob es sich um ein käufliches Theme, ein Theme-Framework (mit individuellem Design) oder eine komplette Eigenentwicklung handelt.

Beide Fragen kann man durch eine Begutachtung des Quelltextes beantworten (z.B. Chrome: Rechtsklick, dann „Seitenquelltext anzeigen“) – bei Themes kann das aber unter Umständen schwierig werden.

Für Laien einfacher:

BuildWith zeigt neben der genutzten CMS-Software noch weitere Daten an.

What WordPress theme is that? zeigt das genutzte Theme bzw. Theme-Framework an. Sieht die Website etwas anders als die jeweilige Theme-Demo aus, gibt es Anpassungen; bei Theme-Frameworks sind auch Anpassungen bis zur Unkenntlichkeit möglich, diese sind für individuelle Designs gemacht. Bei einer Theme-Eigenentwicklung helfen einem die Daten natürlich nicht viel weiter (möglicherweise findet man aber den Entwickler heraus, sofern er sich in der style-Datei verewigt hat). Wird kein Theme gefunden, hat man das erfolgreich verschleiert, auch das ist möglich.

„What WordPress theme is that?“ kann auch genutzte Plugins herausfinden, aber nicht alle.

Automattic übernimmt WooCommerce

Woo-Automattic

Spannende Neuigkeiten gibt es, nicht nur für Nutzer von WooCommerce, sondern überraschend auch für uns, als Affiliated Woo Workers: WooCommerce, das E-Commerce-Plugin für WordPress, welches das Herz von inzwischen fast 30% aller Online-Shops ist, wird von Automattic übernommen. Nicht nur das, auch das gesamte Team von WooThemes mit über 50 Mitarbeitern.

Automattic ist das über 300 Mitarbeiter starke Unternehmen von Matt Mullenweg, der zusammen mit Mike Little der Vater von WordPress ist. Zu Automattic gehören unter anderem WordPress.com, Jetpack, VaultPress, Akismet und Gravatar. Automattic ist Contributor von WordPress, BuddyPress und bbPress.

Und nun gehören WooCommerce und WooThemes auch noch zur Familie. Was sich ändern wird, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.

Hier noch andere Blogposts zum Thema:
WooThemes joins Automattic: The beginning of an exciting chapter
WooThemes has a new home
We are joining Automattic
Woo & Automattic