CMS-Marktanteile 2017 weltweit

Zeit für einen Blick in die aktuellen Statistiken von W3Techs und BuiltWith:

WordPress ist weltweit nach wie vor das am häufigsten genutzte CMS (58,8% Anteil), gefolgt von Joomla (7%) und Drupal (4,7%) – mit einem riesigen Abstand. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich nicht viel geändert. Auffällig ist nur, dass die Marktanteile der größten CMS im Vergleich zu den Vorjahren minimal gesunken sind, aber dafür einen höheren Anteil an Web absolut haben.

Neu in die Charts aufgenommen haben wir den Bereich „CMS: E-Commerce“. Hier hat sich der Anteil von WordPress (mit dem Plugin WooCommerce) weiter stark erhöht, und liegt nun bei 37,16% (Platz 1), gefolgt von OpenCart (6,50%) und Zen Cart (5,66%), auch hier mit einem deutlichen Abstand.

Interessant ist, dass WordPress / WooCommerce inzwischen auch in Deutschland einen Marktanteil von 21,44% hat, und somit erste Wahl für Online-Shops ist.

Im Bereich „Web absolut“ führt WordPress ebenso. 27,7% aller Websites weltweit werden mit WordPress betrieben. Dahinter folgen Joomla (3,3%) und Drupal (2,2%).

Marktanteil CMS

WordPress 58,8%
Joomla 7%
Drupal 4,7%
Magento 2,6%
Blogger 2,3%
TYPO3 1,4%
Shopify 1,4%
Bitrix 1,4%
PrestaShop 1,3%
Squarespace 1,2%

Marktanteil CMS: E-Commerce

WordPress / WooCommerce 37,16%
OpenCart 6,50%
Zen Cart 5,66%
Magento 5,37%
PrestaShop 4,57%
Squarespace Commerce 4,31%
Weebly eCommerce 3,75%
Wix Stores 2,31%
osCommerce 2,14%
BigCommerce 1,88%

Anteil Web absolut

WordPress 27,7%
Joomla 3,3%
Drupal 2,2%
Magento 1,2%
Blogger 1,1%
TYPO3 0,7%
Shopify 0,7%
Bitrix 0,7%
PrestaShop 0,6%
Squarespace 0,4%

SSL-Verschlüsselung für WordPress-Websites

wpssl

SSL (Secure Sockets Layer) bzw. TLS (Transport Layer Security) ist ein Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.

In diesem Artikel möchte ich nicht ins Detail gehen, sondern aufzeigen, dass bei einer Umstellung mehr zu tun ist, als ein Zertifikat zu erwerben und die URL zu https zu ändern. Viele Hoster klären diesbezüglich unvollständig auf. Dann ist die Überraschung groß, wenn auf eine SSL-Umstellung ein Absturz in den Suchmaschinen erfolgt.

SSL wird für Websites immer wichtiger: Insbesondere Online-Shops sollten für die Kundendaten die Verschlüsselung verwenden, rechtlich empfehlenswert ist das auch für Websites mit Kontaktformularen.

Auch in Sachen SEO ist eine Nutzung von SSL zunehmend zu empfehlen, da dies von Google positiv bewertet wird.

Die Nutzung von SSL ist an dem „https“ (z.B. https://www.google.de) zu erkennen, und an einem Schloss, welches je nach Browser unterschiedlich dargestellt wird.

Wie funktioniert eine Umstellung zu SSL / https?

Im ersten Schritt muss ein SSL-Zertifikat erworben werden. Jeder bessere Hoster bietet Zertifikate an, zur Auswahl stehen – je nach Verwendungszweck – verschiedene Zertifikat-Arten. Mit Kosten von rund 100 € pro Jahr sollte gerechnet werden.

Im Anschluss kann die Website auf https umgestellt werden. Das bieten einige Hoster an, damit ist es aber nicht getan. Für eine ordentliche Umstellung ist folgendes zu tun:

  1. SSL-Zertifikat erwerben
  2. Zertifikat der Domain zuweisen
  3. alle internen Pfade zu https ändern (automatisiert möglich)
  4. die Website auf https umstellen
  5. http zu https per 301-Redirect einrichten (damit die Platzierung in Suchmaschinen erhalten bleibt)
  6. in dem Zusammenhang testen, ob die Weiterleitungen korrekt funktionieren (wenn die Website z.B. unter https://www. liegt, müssen die Weiterleitungen von http://www., http:// und https:// funktionieren)
  7. mögliche verbliebene unsichere Ressourcen anpassen bzw. https erzwingen (falls kein volles Schloss bzw. grüner Balken angezeigt wird)
  8. Website in den Google Webmaster Tools eintragen und die Sitemap neu einreichen (bitte beachten: die Funktion Adressänderung ist nicht für SSL-Umstellungen gedacht)
  9. wenn vorhanden, Weiterleitungen von anderen Domains anpassen

Alle WordPress-Standard-Themes im Überblick (aktualisiert)

Es gibt ein neues Standard-Theme: „Twenty Seventeen“ – wie die Vorgänger seit 2010 nach den Jahreszahlen benannt. Ein Grund, unseren älteren Artikel wieder nach oben zu holen.

Wir gehen noch weiter zurück und wollen einen kleinen Blick auf alle Vorgänger wagen. „Twenty Seventeen“ ist nämlich schon Nummer 10.


Twenty Seventeen ist das neueste Standard-Theme. Business-Stil mit großem Aufmacher und Headerbildern, ansonsten aber „unaufdringlicher“ als die Vorgänger.


Twenty Sixteen ist das neueste Standard-Theme. Blog-Stil, sehr bold, sehr clean, viel Whitespace.


Twenty Fifteen ist das aktuelle Standard-Theme für 2015. Diesmal wieder hell, und sehr luftig-elegant im Blog-Stil gehalten. Dazu perfekt responsive – besser geht es nicht.


Twenty Fourteen war das Standard-Theme von 2014. Diesmal dunkel, sehr bildlastig und ganz im Magazin-Stil.


Twenty Thirteen war das Standard-Theme von 2013. Sehr bunt und mit schöner Typografie. Der Fokus liegt auf Multimedia-Posts.


Twenty Twelve war das Standard-Theme von 2012. Es ist quasi designfrei und somit besonders gut für Eigenkreationen geeignet.


Twenty Eleven war das Standard-Theme von 2011. Responsive!


Twenty Ten war das Standard-Theme von 2010. Extrem flat und schlicht.


Default (Kubrick) war das Standard-Theme von Version 1.5 bis 2.9. Kaum zu ertragen, aber so sahen Blogs früher aus – tausendfach.


Classic war das Standard-Theme von Version 1.2 bis 1.5. Macht einen dilettantischen Eindruck. Das waren noch Zeiten… 😉


25% aller Websites werden mit WordPress betrieben

Einmal im Jahr veröffentlichen wir Daten zu CMS- und Web-Marktanteilen von W3Techs, zuletzt im April. Auch wenn die Daten leicht schwanken können, wurde nun ein Meilenstein erreicht: 25% aller Websites werden mit WordPress betrieben.

2011, im Gründungsjahr von WP-Agentur, waren es rund 13%, 2012 16%, 2013 17%, 2014 21% und Anfang dieses Jahres 23%.

Auf den Plätzen 2. und 3. folgen mit riesigem Abstand Joomla (2,8%) und Drupal (2,1%).

57% aller Websites laufen noch immer ohne ein CMS im Hintergrund. Seventy-Five to Go, schreibt Matt Mullenweg.

CMS, Theme (und Plugins) einer Website herausfinden

Nicht selten werde ich von Kunden gefragt, ob eine (beliebige) Website

a) mit WordPress betrieben wird, und wenn ja,
b) mit welchem Theme.

Meistens ist das der Fall, wenn einem Kunden eine Website in Sachen Design und / oder Funktionen besonders gut gefällt und er gerne wissen möchte, ob es sich um ein käufliches Theme, ein Theme-Framework (mit individuellem Design) oder eine komplette Eigenentwicklung handelt.

Beide Fragen kann man durch eine Begutachtung des Quelltextes beantworten (z.B. Chrome: Rechtsklick, dann „Seitenquelltext anzeigen“) – bei Themes kann das aber unter Umständen schwierig werden.

Für Laien einfacher:

BuildWith zeigt neben der genutzten CMS-Software noch weitere Daten an.

What WordPress theme is that? zeigt das genutzte Theme bzw. Theme-Framework an. Sieht die Website etwas anders als die jeweilige Theme-Demo aus, gibt es Anpassungen; bei Theme-Frameworks sind auch Anpassungen bis zur Unkenntlichkeit möglich, diese sind für individuelle Designs gemacht. Bei einer Theme-Eigenentwicklung helfen einem die Daten natürlich nicht viel weiter (möglicherweise findet man aber den Entwickler heraus, sofern er sich in der style-Datei verewigt hat). Wird kein Theme gefunden, hat man das erfolgreich verschleiert, auch das ist möglich.

„What WordPress theme is that?“ kann auch genutzte Plugins herausfinden, aber nicht alle.