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CMS-Marktanteile 2015 weltweit

WordPress ist auch im Jahre 2015 nicht einzuholen. Das beliebteste Content-Management-System der Welt hat aktuell einen Marktanteil von 60% und treibt fast 25% aller Websites an.

Ein gelegentlicher Blick in die Statistiken ist sehr interessant. Hier haben wir aktuelle Daten von W3Techs, die sich im Großen und Ganzen mit anderen Statistiken decken:

Marktanteil CMS

WordPress 60,4%
Joomla 7,3%
Drupal 5,1%
Blogger 2,9%
Magento 2,8%
TYPO3 1,6%
PrestaShop 1,3%
Bitrix 1,2%
vBulletin 1,0%
OpenCart 0,9%

Anteil Web absolut

WordPress 23,7%
Joomla 2,8%
Drupal 2,0%
Blogger 1,1%
Magento 1,1%
TYPO3 0,6%
PrestaShop 0,5%
Bitrix 0,5%
vBulletin 0,4%
OpenCart 0,4%

CMS-Marktanteile 2014 weltweit

WordPress wächst und wächst. Das beliebteste Content-Management-System der Welt hat aktuell einen Marktanteil von 60% und treibt über 20% aller Websites an – Tendenz steigend.

Ein gelegentlicher Blick in die Statistiken ist sehr interessant. Hier haben wir aktuelle Daten von W3Techs, die sich im Großen und Ganzen mit anderen Statistiken decken:

Marktanteil CMS

WordPress 60,4%
Joomla 8,7%
Drupal 5,3%
Blogger 3,2%
Magento 2,6%
TYPO3 1,6%
vBulletin 1,4%
PrestaShop 1,2%
DataLife Engine 1,1%
Bitrix 1,0%

Anteil Web absolut

WordPress 21,8%
Joomla 3,1%
Drupal 1,9%
Blogger 1,1%
Magento 1,0%
TYPO3 0,6%
vBulletin 0,5%
PrestaShop 0,4%
DataLife Engine 0,4%
Bitrix 0,4%

WordPress: mächtiges CMS oder schlanke Blogsoftware?

WordPress

Vor etwas mehr als zehn Jahren startete WordPress als Blogsoftware und hat sich inzwischen zu einem Allround-CMS entwickelt. Heute hat WordPress einen CMS-Marktanteil von mehr als 50% und wird von 20% aller Websites weltweit eingesetzt. Schon werden Stimmen laut, die WordPress für Blogs, kleine und sogar für mittlere Websites für überdimensioniert halten. Ist das so?

In einem Artikel von t3n vom 04.05.2013 schreibt der Autor über WordPress:

Es war klein, kompakt, schick und wurde konsequent weiterentwickelt. Inzwischen allerdings ist selbst WordPress zu einem relativ großen, komplexen und schwerfälligen CMS verkommen, so dass es heute definitiv wieder Bedarf für Alternativen gibt.

Mal ganz abgesehen davon, dass WordPress niemals schicker war und niemals konsequenter weiterentwickelt wurde als heute – ist WordPress tatsächlich komplex und schwerfällig geworden? Ironischerweise verlinkt das „relativ großen, komplexen und schwerfälligen CMS verkommen“ auf einen anderen t3n-Artikel, in dem es heißt:

Nicht nur offensichtliche Blogs verwenden das kleine und kompakte System im Hintergrund.

Ja, auch hier ist die Rede von WordPress. Zwischen den Artikeln liegt nicht mal ein Jahr. So groß war der Sprung von WordPress 3.4.1 auf 3.5.1 (aktuell) nun wirklich nicht.

Gibt es mehrere „WordPress“?

Sogar viele.

Es gibt schlanke Blog-Themes, welche WordPress als schlanke Blogsoftware belassen – nicht mehr und nicht weniger. Ein Logo kann man noch hochladen, vielleicht noch ein Hintergrundbild, Farben anpassen und Schriftarten wählen. Ansonsten: bloggen.

Es gibt mächtige Business-Themes, welche WordPress zu einem mächtigen CMS machen – mit unzähligen Einstellungs- und Individualisierungsmöglichkeiten, Custom Post Types für Slider, Infoblöcke, Portfolio, Feedback, Promotions und mehr, und zahlreichen zusätzlichen Widgets.

Es gibt Installationen, die mit 5 Plugins auskommen, und welche, in denen 25 installiert sind. Es gibt Installationen, die mit 25 Plugins noch übersichtlich sind und welche, die fast undurchschaubar geworden sind.

Alles dreht sich um Themes (und Plugins)

Ein WordPress-Theme ist nicht nur Design, es bringt auch Features mit. Die Wahl des richtigen Themes ist also entscheidend für die Nutzung und auch das Nutzererlebnis.

Ohne Frage gibt es Theme-Anbieter, die WordPress regelrecht unverschämt zur reinsten Usability-Katastrophe machen, in der schon der Austausch eines Textblocks zum Spießrutenlauf wird. Da kann man dann auch tatsächlich gleich Typo3 wählen.

Es gibt allerdings auch Theme-Anbieter, die WordPress um zahlreiche Funktionen erweitern, das System aber trotzdem so belassen, wie es ist: nämlich einfach und intuitiv. Besonders hervorzuheben sind neuere Themes mit modularem Aufbau, bei denen man sich zum Beispiel Startseiten per Drag & Drop so zusammenschieben kann, wie man sie braucht. Wie man das von Menüs und Widgetbereichen kennt.

Dementsprechend erschreckend, oder aber erfreulich kann WordPress sein. In dieser Diskrepanz sehe ich tatsächlich ein Problem, jeder Theme-Anbieter kocht sein eigenes Süppchen. Es fehlen offizielle Usability-Guidelines, die auch eingehalten werden. Kompetente Beratung spielt eine immer größere Rolle.

Selbstverständlich kann man sich ein Theme auch komplett für den eigenen Bedarf programmieren lassen, was den Vorteil hat, dass WordPress mit nichts aufgebläht wird, was man nicht braucht. Aber auch diesen Vorteil erkennen Theme-Anbieter zunehmend und lagern Features in optionale Plugins aus. Man installiert nur, was man braucht. Sind die Plugins nahtlos und intuitiv integriert, leidet die Usability nicht.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf meinen Artikel Dashboard-Optionen: WordPress individualisieren hinweisen, in dem erklärt wird, wie man unbenötigte Elemente ausblenden kann.

Alles ist möglich

Ich bin nicht der Ansicht, dass man für Blogs oder kleine Websites auf Mini-CMS zählen sollte. Websites entwickeln sich weiter. Aus einem kleinen Blog kann einmal ein Magazin werden, oder gar ein soziales (Nischen-) Netzwerk. Aus einer kleinen Corporate Website kann einmal ein Online-Shop werden. Wer weiß? Mit WordPress ist das alles möglich.

Die besten CMS-Plugins für WordPress

WordPress erfreut sich als „klassisches“ CMS immer größerer Beliebtheit. Das ist kein Wunder. Dennoch gibt es (noch) ein paar Dinge, die man beim Umstieg von anderen CMS auf WordPress vermissen könnte. Dafür gibt es Abhilfe in Form von Plugins, die WordPress auch in diesen Punkten oft noch besser als andere CMS machen.

Hier eine kleine Liste der besten CMS-Plugins für WordPress:

Seitenbaum im Backend

Die Auflistung der angelegten Seiten und Unterseiten im Backend könnte übersichtlicher sein – einen richtigen Seitenbaum, wie man ihn aus anderen CMS kennt, gibt es nicht. Abhilfe schafft das Plugin CMS Tree Page View.

Benutzerrollen und Benutzerrechte

WordPress ist standardmäßig mit fünf festen Benutzerrollen ausgestattet. Wenn das nicht reicht, lassen sich mit User Role Editor die Rechte der Benutzerrollen detailliert einstellen. Außerdem können beliebig viele neue Benutzerrollen erstellt werden.

Mehrsprachigkeit (79$)

WPML macht es leicht, mehrsprachige Websites mit WordPress aufzubauen.

Custom Post Type Management

In WordPress gibt es standardmäßig Post Types für Seiten und Artikel. Themes fügen häufig weitere dazu – zum Beispiel für Slider oder Referenzen. Wenn das nicht reicht, ist Types ist eine tolle Lösung für Custom Post Types, Custom Taxonomies und Custom Fields. Mit dem Plugin lassen sich eigene Post Types erstellen und gestalten.

Post-Templates

Wenn Posts nach demselben Muster erstellt werden sollen, ist Simple Post Template sehr hilfreich. Mit dem Plugin kann man Templates für Posts erstellen – und das sehr einfach.

Texteditor-Erweiterung

Der Texteditor von WordPress ist ausgezeichnet – aber es geht noch besser. TinyMCE Advanced fügt zahlreiche praktische Optionen hinzu.

Admin-Menü-Individualisierung

Mit Admin Menu Editor kann man das Menü komplett umbauen – sogar nach Benutzergruppen.

Widget-Zuordnung

In machen Themes ist es möglich, mehrere Widgetbereiche anzulegen und diese Seiten zuzuordnen. Falls nicht, ist Widget Context eine nette Lösung. Für jedes einzelne Widget kann man detailliert festlegen, wo es angezeigt werden soll und wo nicht – dank der Einstellungsmöglichkeiten auch in „schwierigen“ Bereichen.

CMS Dashboard

CMS Dashboard ist ein nettes kleines Plugin, welches eine CMS-Bar in das Dashboard zaubert, in der große Buttons für die wichtigsten Aktionen angezeigt werden.

Tipp: Werfen Sie auch einen Blick auf andere Artikel in der Kategorie Plugins.

Habe ich etwas vergessen?

WordPress ist das populärste und beste Open-Source-CMS 2011

Laut der aktuellen Studie „2011 Open Source CMS Market Share Report“ von Water and Stone sind WordPress, Joomla und Drupal die drei populärsten freien Content-Management-Systeme. WordPress liegt mit deutlichem Abstand an der Spitze. Auffallend ist die starke Abnahme der Popularität des ehemaligen Spitzenreiters Joomla.

Als Kriterien für die Einstufung dienten die Verbreitung (Zahl der Downloads und Installationen, Support-Angebot durch Dritte und verfügbare Publikationen) sowie die Stärke der Marke (Sichtbarkeit in Suchmaschinen und Popularität der Projektseite).

Auch bei der Wahl des besten CMS bei den t3n Web Awards 2011 ging WordPress mit großem Abstand als Sieger hervor.