Beiträge

Kontaktformular-Plugins für WordPress

Kontaktformulare

Kontaktformulare sind wichtige Bestandteile von Websites – und sie werden auch genutzt. Mehr als 2/3 aller neuen Anfragen, die wir erhalten, werden über unser Formular verschickt.

Die zwei beliebtesten Formular-Plugins sind Contact Form 7 und Gravity Forms.

Contact Form 7

Contact Form 7 ist ein kostenloses Plugin, welches sich vor allem für einfache Formulare eignet, und sehr gut funktioniert.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist – zumindest im ersten Moment – die Formularbearbeitung. Man arbeitet mit einem Formular-Editor, in dem sich Shortcodes befinden, die von etwas HTML umgeben sind. Die eigentlichen Formularfelder werden mit einem Shortcode-Generator erstellt, die man dann in den Editor kopieren muss. Ungewöhnlich, aber letztendlich nicht schlecht – wenn auch ein visueller Editor mit Drag & Drop angenehmer wäre.

Gleichzeitig gibt es noch einen Editor für die E-Mails selbst, und das ist wirklich schön gelöst: So kann man die E-Mails gestalten, wie man sie braucht. Schön ist auch, dass alle Meldungen auf einer Seite zu finden sind und dort angepasst werden können.

Fazit: Ein gutes Plugin für einfache Formulare, mit nicht ganz so einfacher Formularbearbeitung.

zum Plugin

Gravity Forms

Gravity Forms kostet ab 39$ pro Jahr, dafür bekommt man aber auch einiges geboten. Es lassen sich damit – neben einfachen Formularen – auch komplexeste Formulare erstellen, und das ist gar nicht schwer.

Besonders hervorzuheben ist, dass Gravity Forms über 30 Feldtypen bietet, dabei mit logischen Bedingungen arbeiten kann (Erstellen von Regeln), sich Formulare auch über mehrere Seiten (Schritte) erstrecken können, und natürlich, dass es für alles einen visuellen Editor mit Drag & Drop gibt. Schön wäre, wenn man die Felder gleich im Editor mehrspaltig ziehen könnte, das ist so aber (noch) nicht möglich.

Es gibt knapp 20 Erweiterungen für verschiedene Zwecke. So lassen sich zum Beispiel auch komplexe Registrierungsformulare für WordPress erstellen, die die Felder auch gleich in die Datenbank und den Administrationsbereich speisen. Oder eine Anbindung zu PayPal, wodurch man Kaufprozesse per Formular umsetzen kann.

Einen weiteren Punkt braucht man nicht in jedem Fall, aber erwähnenswert ist er: Man kann alle getätigten Einträge auch im WordPress-Dashboard verwalten. Für Contact Form 7 gibt es zwar eine Erweiterung, da ist es aber nicht so schön umgesetzt wie bei Gravity Forms. Dafür sind bei Gravity Forms die E-Mails optisch nicht besonders ansprechend formatiert.

Fazit: Das mächtigste Formular-Tool für WordPress.

zum Plugin

Integration

Die erstellten Formulare werden bei beiden Plugins per Shortcode an der gewünschten Stelle eingefügt. Wenn eine nahtlose Design-Anpassung an das genutzte Theme gewünscht wird, muss dies manuell per CSS gemacht werden. Für Mehrspaltigkeit sind bei Contact Form 7 HTML-Kenntnisse nötig, bei Gravity Forms genügt die Angabe von CSS-Klassennamen aus der Dokumentation.

Hier noch ein Hinweis:

Manche Themes, insbesondere neue Themes mit Layout-Builder, haben bereits einen (abgespeckten) Formular-Builder integriert.