DSGVO-Updates für WordPress und WooCommerce

Nachfolgend detaillierte Infos bezüglich der anstehenden DSGVO-Updates für WordPress und WooCommerce:

WordPress 4.9.6

Es ist geplant, die neuen Datenschutzwerkzeuge mit WordPress 4.9.6 am 15. Mai zu veröffentlichen.

Link: GDPR-Compliance-Tools (DSGVO-Konformitätswerkzeuge) in WordPress

WooCommerce 3.4

This post summarises the changes and features you’ll find in our 3.4 release scheduled to drop May 23rd.

Link: WooCommerce 3.4 GDPR features

nützliche Links zur DSGVO

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wird am 25. Mai 2018 wirksam. Die Umsetzung ist mit weitreichenden Pflichten verbunden, unter Androhung von hohen Sanktionen bei Zuwiderhandlung.

Kritisch sind vor allem:

  1. Impressum und Datenschutzerklärung
  2. Analysetools
  3. Plugins (insbesondere Analyse, Social Media, Sharing, Antispam)
  4. Kommentarfunktion
  5. Formulare
  6. Newsletter
  7. User-Registrierung
  8. Schnittstellen (Zahlungsprovider etc.)
  9. Websites ohne SSL

Zu dem Thema gibt es eine Flut an Informationen und Beiträgen. Einen sehr guten Überblick bieten diese:

„DSGVO – Änderungen für Verbraucher und Unternehmen“ bei datenschutz.org

„WordPress rechtssicher nutzen: Datenschutz & Co.“ bei datenschutz.org

„DSGVO Checkliste für Blogger: Wie setze ich die Datenschutz-Grundverordnung für mein Weblog um?“ bei datenschmutz.net

„Datenschutz Grundverordnung: Alles was Sie zur DSGVO wissen müssen“ bei e-recht24.de

„DSGVO: Diese Änderungen kommen auf dein Online-Business zu“ bei t3n.de

PHP 7: Turbo (nicht nur) für WordPress-Websites

Die Programmiersprache PHP, auf der WordPress basiert, ist in Version 7 zwar bereits seit Ende 2015 verfügbar, in vielen Fällen allerdings war das Warten aus Kompatibilitätsgründen empfehlenswert, beziehungsweise nötig. Zwar ist WordPress schon lange kompatibel mit PHP 7, bei vielen Themes und Plugins sah das aber anders aus. Inzwischen hat auch der langsamste Entwickler die Kompatibilität hergestellt. Solange man keine alten Themes oder Plugins nutzt, bei denen die Entwicklung komplett eingestellt ist, ist ein Wechsel nun in der Regel sicher möglich. Prüfen sollte man trotzdem, zum Beispiel mit dem PHP Compatibility Checker.

Die Umstellung auf PHP 7 erfolgt beim Hoster, in der Regel kann man sie im Kundenbereich selbst durchführen. Nach wenigen Minuten (bei manchen Hostern Stunden) wird man merken, wenn es soweit ist: Durchschnittlich halbiert sich die Ladezeit der Website. Das stellen wir bei vielen Kunden fest, aber auch bei WP-Agentur.de – nun sind Ladezeiten von unter einer Sekunde möglich, wir haben sogar bereits 0,6 Sekunden gemessen, das wohlgemerkt ohne Caching oder Minification!

Mit PHP 7 verbrauchen PHP-Operationen deutlich weniger Ressourcen. Mit der gleichen Serverleistung sind also mehr Operationen möglich, was sich an der Ladezeit bemerkbar macht.

Bilder und Grafiken für das Web: JPG, PNG, SVG, GIF?

Dateiformate

Nicht selten stelle ich fest, dass Kunden in Einzelfällen falsche Dateiformate für Bilder und Grafiken verwenden. Einer der häufigsten Fehler ist sicherlich, das PNG-Format für Fotos zu nutzen. Dadurch entstehen unnötig hohe Dateigrößen und dementsprechend längere Ladezeiten.

Dass man Bilder und Grafiken möglichst nicht größer einbinden sollte, als sie auf der Website auch angezeigt werden, ist allgemein bekannt. WordPress und oftmals auch Themes erstellen beim Hochladen mehrere Formate, die man sinnvoll nutzen kann. Aber: Das ist im Zeitalter von hohen Auflösungen / Retina schon wieder überholt. Die kristallklare Darstellung hat ihren Preis, Bilder und Grafiken sollten etwas größer eingebunden werden.

Oftmals kommt die Frage auf, wie groß man Bilder in Fullwidth-Slidern maximal einbinden sollte. Ich empfehle in der Regel nicht mehr als 1.500-2.000 Pixel Breite. Sollten Bilder dann unschön aussehen, kann man einen Pixel-Overlay darüber legen. Das kennt man von Fotografie-Websites im Vollbildmodus.

Kommen wir nun zu den verschiedenen Dateiformaten:

JPG / JPEG

Das Dateiformat für Fotos. JPGs sind gut komprimierbar, am bekanntesten ist die JPG-Qualitätsoption in Photoshop von 1-12 (maximale Qualität). Das Foto oben in einer Größe von 1500 x 1000 Pixeln hat in der maximalen Qualitätsstufe 12 eine Dateigröße von 1.300 KB. Komprimiert man das Foto auf Qualitätsstufe 9, ist das Foto nur noch 430 KB groß. Die Stufen unter 9 führen meist zu unschönen Artefakten. Eine umfangreichere Komprimierungsfunktion ist das „Für Web speichern“ in Photoshop. Damit lässt sich noch mehr herausholen.

Wichtig zu sagen ist noch, dass eine JPG-Datei bei jedem Öffnen und Speichern in einem Bildbearbeitungsprogramm neu komprimiert wird. Die Qualität nimmt also bei jeder Bearbeitung weiter ab.

Auch erwähnenswert ist, dass die Dateigröße von der Menge an Details abhängig ist. Ein Foto von blauem Himmel ist viel kleiner als ein Foto von einer herbstlichen Wiese voller Laub.

PNG

Das Dateiformat für (simple) Grafiken wie zum Beispiel Logos. Gute Qualität, verhältnismäßig kleine Dateigröße, und vor allem: PNG können transparent sein, was im Webdesign in einigen Fällen benötigt wird. Auch bei PNG gilt: je detailreicher, desto höher ist die Dateigröße.

Auf keinen Fall sollte man den Fehler machen, Fotos als PNG einzufügen: Aus dem oben genannten JPG-Foto mit 430 KB werden beim Speichern als PNG gleich 2.200 KB.

SVG

SVG sind verlustfrei skalierbare, schlanke Vektordateien, die für Grafiken wie Logos und Icons gut geeignet, aber dennoch (noch) nicht stark verbreitet sind.

GIF

GIF-Dateien können simple Animationen beinhalten, aber nur 256 Farben darstellen. Das führt zu dem punktierten Aussehen. Auf Websites sind GIFs kaum noch anzutreffen, in sozialen Netzwerken schon eher.

Google Chrome 56: Warnung bei nicht verschlüsselten Websites

chrome56ssl

Eine SSL-Verschlüsselung (https://) ist nicht nur ein Ranking-Kriterium für die Google-Suche und rechtlich in vielen Fällen empfehlenswert. Seit Google Chrome 56 wird auf Login- und Zahlungsseiten, die nicht verschlüsselt sind, ein Warnhinweis angezeigt (siehe Screenshot).

Google plant langfristig, alle unverschlüsselten Verbindungen mit einem roten Warndreieck zu versehen. Eine Umstellung ist daher empfehlenswert.

siehe auch: SSL-Verschlüsselung für WordPress-Websites