WordPress 5.7 ist verfügbar

WordPress 5.7, benannt nach der Jazz-Musikerin Esperanza Spalding, ist ab sofort als Download und als automatisches Update im Dashboard verfügbar.

Alle Neuerungen sind hier aufgelistet. Eine gute, deutschsprachige Übersicht ist zudem hier zu finden. Besonders hervorzuheben sind Verbesserungen am Block-Editor.

automatische Aktualisierungen auch für WordPress-Hauptversionen

Mit WordPress 3.7 wurde die neue automatische Update-Funktion eingeführt. Seitdem werden Sicherheits-Releases und Minor-Updates, wie z.B. von WordPress 5.5 auf WordPress 5.5.1, automatisch installiert. Eine Aktivierung von automatischen Updates für alle Versionssprünge war damit ebenfalls möglich, allerdings bewusst standardmäßig nicht aktiviert.

Seit WordPress 5.5 kann man auch Updates für Themes und Plugins automatisch durchführen lassen. Dazu wurde eine einheitliche Oberfläche geschaffen.

Mit WordPress 5.6 wurde auf der Seite „Aktualisierungen“ eine Einstellungs­möglichkeit für die Aktualisierungen der WordPress-Hauptversionen hinzugefügt.

Bei bestehenden Websites ändert sich nach der Aktualisierung auf WordPress 5.6 nichts. Bei neuen WordPress-Installationen ist die Funktion allerdings standardmäßig aktiviert.

Automatisierung wird demnach vorangetrieben, aus Sicherheitsgründen reichen aber wie bisher Auto-Updates von Sicherheits-Releases aus.

Automatische Aktualisierungen für WordPress-Hauptversionen sind durchaus mit Vorsicht zu genießen und sollten nur auf kleineren Websites aktiviert werden, bei denen kurzzeitige Funktionsstörungen keinen großen Schaden anrichten. Aus Gründen der Versionskompatibilität sollte man dann allerdings auch automatische Aktualisierungen von Themes und Plugins aktivieren. Mehr Informationen dazu sind hier zu finden.

WordPress 5.6 ist verfügbar

WordPress 5.6, benannt nach der Sängerin, Pianistin und Songschreiberin Nina Simone, ist ab sofort als Download und als automatisches Update im Dashboard verfügbar.

Alle Neuerungen sind hier aufgelistet. Eine gute, deutschsprachige Übersicht ist zudem hier zu finden. Besonders hervorzuheben sind Verbesserungen am Block-Editor, die Erweiterung des UIs für automatische Updates und natürlich das neue Standard-Theme Twenty Twenty-One.

Aktualisierung via Zip-Datei im WordPress-Dashboard durchführen: so funktioniert es

Seit WordPress 5.5 ist es möglich, Themes oder Plugins via Zip-Datei direkt im Dashboard zu aktualisieren. Vorher ging das nur über ein Plugin oder per FTP. Da immer wieder die Frage aufkommt, wo und wie man das denn macht, hier einige Informationen dazu.

Die aktuelle Zip-Datei lädt man in WordPress wie ein neues Theme oder ein neues Plugin hoch. Das heißt:

Design -> Themes -> „Theme hinzufügen“ -> „Theme hochladen“

oder

Plugins -> „Installieren“ -> „Plugin hochladen“

WordPress stellt nun fest, dass das Theme oder Plugin bereits installiert ist (siehe Screenshot oben) und fragt, ob die alte Version mit der neuen ersetzt werden soll. Nach Bestätigung wird die Aktualisierung durchgeführt.

Das war es schon.

Wichtig wie immer: Vorher eine Sicherung durchführen.

Zu beachten ist auch, dass das Theme oder Plugin direkt in der Zip-Datei liegen muss. Bei CodeCanyon nennt sich das zum Beispiel „Download Installable WordPress file only“. Das Hochladen einer Zip-in-Zip zusammen mit anderen Dateien funktioniert nicht.

automatische Aktualisierungen von Themes und Plugins in WordPress 5.5: Informationen und Tipps

Automatische Aktualisierungen gibt es bereits seit Jahren, seit WordPress 3.7:

  • Minor-Updates von WordPress werden automatisch durchgeführt, es sei denn, man deaktiviert diese Funktion. Das bedeutet: von WordPress 5.4.1 ausgehend wird das Sicherheitsupdate auf 5.4.2 automatisch installiert, nicht aber die nächste große Version 5.5. Aktualisiert man nicht manuell auf Version 5.5, folgen weitere Minor-Updates auf 5.4.3 usw.
  • In Einzelfällen können auch für Themes oder Plugins bei schweren Sicherheitslücken Sicherheitsupdates automatisch installiert werden.
  • Zudem wurde für Entwickler die Möglichkeit geschaffen, in Einstellungen automatische Updates zu ermöglichen.

Was ist seit WordPress 5.5 anders?

Man kann auch normale Updates für (alle) Themes und Plugins automatisch durchführen lassen. Dazu wurde eine einheitliche Oberfläche geschaffen.

Wie werden die automatischen Aktualisierungen aktiviert?

In der Plugin-Liste gibt es eine neue Spalte „Automatische Aktualisierungen“, über die man die Auto-Updates aktivieren und auch wieder deaktivieren kann. Auch in „Mehrfachaktionen“ ist die neue Funktion verfügbar. Bei Themes gibt es in den Theme-Details (Design / Themes / Theme-Details) Links, über die man aktivieren und deaktivieren kann.

Wie entscheide ich, welche Aktualisierungen automatisch durchgeführt werden sollen?

Die Entscheidungen basieren auf der Frage: „Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Update Probleme bereitet?“ Für die Beantwortung sind vor allem Erfahrungswerte notwendig.

Bei einem schlanken, einfachen Theme oder Plugin ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass Probleme auftreten. Anders kann es bei großen, komplexen Themes oder Plugins sein, die man lieber geplant unter Aufsicht aktualisiert und anschließend sofort testet – gegebenenfalls sogar erst in einer separaten Testumgebung.

Ein ganz wichtiger Punkt ist die Frage, ob Abhängigkeiten vorhanden sind: Ein isoliertes Plugin ist eher unproblematisch. Sind zu einem Plugin aber weitere abhängige Plugins (Erweiterungen) installiert, ist große Vorsicht in Sachen Versionsabhängigkeiten geboten. Wenn man zum Beispiel Auto-Updates für Erweiterungen aktiviert, für das Hauptplugin aber nicht, kann es zu Fehlfunktionen kommen.

Auch wenn Eigenentwicklungen vorhanden sind, können bestimmte Auto-Updates kritisch sein.

Allgemein kann man natürlich sagen: In einem kleinen persönlichen Blog haben Probleme natürlich weniger Konsequenzen als in einem großen Onlineshop. Da sollte man – von den Sicherheitsupdates für WordPress abgesehen – lieber ganz auf Auto-Updates verzichten.

Was passiert, wenn eine Aktualisierung fehlschlägt?

Seit WordPress 5.2 werden Administratoren per E-Mail benachrichtigt, wenn es ein schwerwiegendes Problem auf der Website gibt (Fatal PHP Error). Weniger schwere Probleme könnten aber unentdeckt bleiben.

Nicht oft genug erwähnen kann man, dass eine Website regelmäßig gesichert werden sollte. Es gibt viele Plugins und Dienste, die das automatisch übernehmen.

Fazit

Eine gute und wichtige Neuerung, die mit Vorsicht zu genießen ist. Ob und wofür man Auto-Updates aktiviert oder nicht, sollte man als Laie nicht selbst entscheiden.