Video: das ist der neue WordPress-Editor „Gutenberg“

Ab WordPress-Version 5 (2018) soll WordPress mit einem neuen Editor namens Gutenberg ausgestattet werden, der – einfach bedienbar – umfangreiche Möglichkeiten bietet. Der Editor arbeitet mit Blöcken, in die auch Widgets eingesetzt werden können, und erinnert an eine Mischung aus Layout Builder und Customizer.

Gutenberg ist bereits als Plugin verfügbar, befindet sich allerdings noch in der Betaphase und sollte nicht produktiv eingesetzt werden.

Ich habe den Editor bereits umfangreich getestet und finde ihn gewagt, aber sehr gut. Über Gutenberg wird allerdings kontrovers diskutiert, was man unter anderem an den Bewertungen sieht. Aber das ist gut so. Hoffentlich sind mit dem Endergebnis im nächsten Jahr (fast) alle zufrieden.

Ich habe eine Demo aufgezeichnet, in der ich die wichtigsten Funktionen zeige:

00:00 allgemeiner Aufbau
00:38 Blöcke einfügen und editieren
02:11 Dokument-Einstellungen
02:18 Block-Einstellungen
02:59 Textmodus
03:13 Undo
03:34 Veröffentlichung und Frontend

CMS-Marktanteile 2017 weltweit

Zeit für einen Blick in die aktuellen Statistiken von W3Techs und BuiltWith:

WordPress ist weltweit nach wie vor das am häufigsten genutzte CMS (58,8% Anteil), gefolgt von Joomla (7%) und Drupal (4,7%) – mit einem riesigen Abstand. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich nicht viel geändert. Auffällig ist nur, dass die Marktanteile der größten CMS im Vergleich zu den Vorjahren minimal gesunken sind, aber dafür einen höheren Anteil an Web absolut haben.

Neu in die Charts aufgenommen haben wir den Bereich „CMS: E-Commerce“. Hier hat sich der Anteil von WordPress (mit dem Plugin WooCommerce) weiter stark erhöht, und liegt nun bei 37,16% (Platz 1), gefolgt von OpenCart (6,50%) und Zen Cart (5,66%), auch hier mit einem deutlichen Abstand.

Interessant ist, dass WordPress / WooCommerce inzwischen auch in Deutschland einen Marktanteil von 21,44% hat, und somit erste Wahl für Online-Shops ist.

Im Bereich „Web absolut“ führt WordPress ebenso. 27,7% aller Websites weltweit werden mit WordPress betrieben. Dahinter folgen Joomla (3,3%) und Drupal (2,2%).

Marktanteil CMS

WordPress 58,8%
Joomla 7%
Drupal 4,7%
Magento 2,6%
Blogger 2,3%
TYPO3 1,4%
Shopify 1,4%
Bitrix 1,4%
PrestaShop 1,3%
Squarespace 1,2%

Marktanteil CMS: E-Commerce

WordPress / WooCommerce 37,16%
OpenCart 6,50%
Zen Cart 5,66%
Magento 5,37%
PrestaShop 4,57%
Squarespace Commerce 4,31%
Weebly eCommerce 3,75%
Wix Stores 2,31%
osCommerce 2,14%
BigCommerce 1,88%

Anteil Web absolut

WordPress 27,7%
Joomla 3,3%
Drupal 2,2%
Magento 1,2%
Blogger 1,1%
TYPO3 0,7%
Shopify 0,7%
Bitrix 0,7%
PrestaShop 0,6%
Squarespace 0,4%

SSL-Verschlüsselung für WordPress-Websites

wpssl

SSL (Secure Sockets Layer) bzw. TLS (Transport Layer Security) ist ein Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.

In diesem Artikel möchte ich nicht ins Detail gehen, sondern aufzeigen, dass bei einer Umstellung mehr zu tun ist, als ein Zertifikat zu erwerben und die URL zu https zu ändern. Viele Hoster klären diesbezüglich unvollständig auf. Dann ist die Überraschung groß, wenn auf eine SSL-Umstellung ein Absturz in den Suchmaschinen erfolgt.

SSL wird für Websites immer wichtiger: Insbesondere Online-Shops sollten für die Kundendaten die Verschlüsselung verwenden, rechtlich empfehlenswert ist das auch für Websites mit Kontaktformularen.

Auch in Sachen SEO ist eine Nutzung von SSL zunehmend zu empfehlen, da dies von Google positiv bewertet wird.

Die Nutzung von SSL ist an dem „https“ (z.B. https://www.google.de) zu erkennen, und an einem Schloss, welches je nach Browser unterschiedlich dargestellt wird.

Wie funktioniert eine Umstellung zu SSL / https?

Im ersten Schritt muss ein SSL-Zertifikat erworben werden. Jeder bessere Hoster bietet Zertifikate an, zur Auswahl stehen – je nach Verwendungszweck – verschiedene Zertifikat-Arten. Mit Kosten von rund 100 € pro Jahr sollte gerechnet werden.

Im Anschluss kann die Website auf https umgestellt werden. Das bieten einige Hoster an, damit ist es aber nicht getan. Für eine ordentliche Umstellung ist folgendes zu tun:

  1. SSL-Zertifikat erwerben
  2. Zertifikat der Domain zuweisen
  3. alle internen Pfade zu https ändern (automatisiert möglich)
  4. die Website auf https umstellen
  5. http zu https per 301-Redirect einrichten (damit die Platzierung in Suchmaschinen erhalten bleibt)
  6. in dem Zusammenhang testen, ob die Weiterleitungen korrekt funktionieren (wenn die Website z.B. unter https://www. liegt, müssen die Weiterleitungen von http://www., http:// und https:// funktionieren)
  7. mögliche verbliebene unsichere Ressourcen anpassen bzw. https erzwingen (falls kein volles Schloss bzw. grüner Balken angezeigt wird)
  8. Website in den Google Webmaster Tools eintragen und die Sitemap neu einreichen (bitte beachten: die Funktion Adressänderung ist nicht für SSL-Umstellungen gedacht)
  9. wenn vorhanden, Weiterleitungen von anderen Domains anpassen

25% aller Websites werden mit WordPress betrieben

Einmal im Jahr veröffentlichen wir Daten zu CMS- und Web-Marktanteilen von W3Techs, zuletzt im April. Auch wenn die Daten leicht schwanken können, wurde nun ein Meilenstein erreicht: 25% aller Websites werden mit WordPress betrieben.

2011, im Gründungsjahr von WP-Agentur, waren es rund 13%, 2012 16%, 2013 17%, 2014 21% und Anfang dieses Jahres 23%.

Auf den Plätzen 2. und 3. folgen mit riesigem Abstand Joomla (2,8%) und Drupal (2,1%).

57% aller Websites laufen noch immer ohne ein CMS im Hintergrund. Seventy-Five to Go, schreibt Matt Mullenweg.