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Aktualisierung via Zip-Datei im WordPress-Dashboard durchführen: so funktioniert es

Seit WordPress 5.5 ist es möglich, Themes oder Plugins via Zip-Datei direkt im Dashboard zu aktualisieren. Vorher ging das nur über ein Plugin oder per FTP. Da immer wieder die Frage aufkommt, wo und wie man das denn macht, hier einige Informationen dazu.

Die aktuelle Zip-Datei lädt man in WordPress wie ein neues Theme oder ein neues Plugin hoch. Das heißt:

Design -> Themes -> „Theme hinzufügen“ -> „Theme hochladen“

oder

Plugins -> „Installieren“ -> „Plugin hochladen“

WordPress stellt nun fest, dass das Theme oder Plugin bereits installiert ist (siehe Screenshot oben) und fragt, ob die alte Version mit der neuen ersetzt werden soll. Nach Bestätigung wird die Aktualisierung durchgeführt.

Das war es schon.

Wichtig wie immer: Vorher eine Sicherung durchführen.

Zu beachten ist auch, dass das Theme oder Plugin direkt in der Zip-Datei liegen muss. Bei CodeCanyon nennt sich das zum Beispiel „Download Installable WordPress file only“. Das Hochladen einer Zip-in-Zip zusammen mit anderen Dateien funktioniert nicht.

roter Update-Zähler im Dashboard, obwohl alles aktuell ist: die Ursache

Das Thema ist nicht neu, aber wir werden immer häufiger danach gefragt, daher nun als Beitrag:

Man führt unter Dashboard / Aktualisierungen alle verfügbaren Updates durch, auch von Übersetzungen. Trotzdem zeigt der rote Update-Zähler im Dashboard ein weiteres Update an. Man findet kein Update in der Liste, lädt das Dashboard im Browser neu, aber der Update-Zähler bleibt.

Das kann tatsächlich ein Fehler sein, in den meisten Fällen ist es aber keiner, sondern hat folgende Ursache:

Moderne Themes beinhalten oft ein oder mehrere Plugins, die aber nicht sichtbar als Plugin installiert sind und daher nicht in der Plugin-Liste auftauchen, sondern einfach im Theme-Ordner liegen und von dort abgerufen werden.

Solche eingebetteten Plugins können zum Beispiel der Visual Composer sein, der als Layout Builder des Themes fungiert, oder der Layer Slider, der als Slider im Theme angeboten wird.

Themes und Plugins fragen über eine Schnittstelle zu WordPress.org oder den jeweiligen Entwicklern ab, ob ein Update vorliegt. Wenn ja, springt der Update-Zähler im Dashboard an.

Nehmen wir an, am 01. Januar erscheint eine Aktualisierung eines Themes, in dem ein Plugin Bestandteil ist. Die Aktualisierung führen wir am 15. Januar durch. Es gab am 10. Januar aber wieder eine neue Aktualisierung für das Plugin. Der Update-Zähler springt an, korrektes Verhalten.

Die (oder eine neuere) Aktualisierung für das Plugin erhalten wir mit der nächsten Aktualisierung des Themes.

Tipps für die Farbschemata im WordPress-Dashboard

Farbschemata

Seit WordPress 3.8 kann man im Menü unter „Benutzer“ / „Dein Profil“ zwischen acht verschiedenen Farbschemata für das Dashboard wählen. So kann man sich nicht nur die Arbeit mit seinen Lieblingsfarben verschönern – es gibt auch noch ganz praktische Verwendungszwecke:

  1. Farbliche Unterscheidung von verschiedenen Accounts: Als Administrator hat man manchmal verschiedene Accounts, die man so gut auseinander halten kann – man verliert sich nicht mehr.
  2. Farbliche Unterscheidung von Live- / und Testumgebung: Bei größeren Websites und Shops hat man oft eine Live- und eine Testumgebung, die sich in der URL nur minimal unterscheiden – z.B. als dev.-Subdomain oder in einem dev-Verzeichnis. Da kann es zu folgenschweren Verwechslungen kommen. Nicht aber, wenn man sie farblich unterscheidet.

mehr

Natürlich muss nicht bei 8 Farbschemata Schluss sein: Mit dem Plugin Admin Color Schemes vom WordPress-Team kann man sich ganz einfach 8 weitere sorgfältig kombinierte Schemata installieren. Wenn man es selbst probieren möchte, ist das Plugin Admin Color Schemer empfehlenswert – damit hat man eine freie Wahl. Dashboard-Branding in Firmen-Farben? Kein Problem. Schöne Schemata kann man sich ansonsten auch bei Adobe Color zusammenstellen – oder sich hier inspirieren lassen.

WordPress-Websites verwalten mit ManageWP

ManageWP

ManageWP ist ein Dienst, mit dem man mehrere WordPress-Websites an einer Stelle mit nur einem Login verwalten und warten kann.

Das funktioniert so: WordPress-Installationen, die über ManageWP verwaltet werden sollen, benötigen ein Worker-Plugin. Sobald installiert und aktiviert, lassen sich die Websites dann im persönlichen Dashboard von ManageWP hinzufügen. Nun hat man ein Dashboard, ein Login für alle hinzugefügten Websites.

Die Grundfunktionen von ManageWP, auch in der kostenlosen Version für bis zu fünf Websites, sind

  • das Durchführen von Updates von WordPress, Plugins und Themes – auf mehreren Websites gleichzeitig mit nur einem Klick,
  • Auto-Login für alle Dashboards,
  • Bereinigen von Revisionen, Spam und Tabellenüberhang,
  • Installation und Verwaltung von Plugins und Themes sowie
  • die Verwaltung von Kommentaren.

Noch interessanter wird es in den kostenpflichtigen Paketen Professional (2,10$ pro Website und Monat) und Business (4,20$ pro Website und Monat). Hier einige wichtige zusätzliche Features:

  • automatische Backups auf dem Server oder zu S3, Dropbox und Google Drive mit Wiederherstellung
  • Google Analytics Widget
  • umfangreiche SEO-Daten
  • Ranking-Tracker
  • diverse Benachrichtigungsfunktionen, wie z.B. bei großen Traffic-Änderungen oder Server-Ausfall
  • zahlreiche praktische Tools (Security-Check, Performance-Test, Link-Check)
  • und mehr

Auch an die Sicherheit wurde gedacht:

  • OpenSSL Encrypted Communication
  • optional IP address login restriction
  • optional Two-factor login authentification via email or SMS

Hier ein Einblick in das Dashboard, welches inzwischen überarbeitet wurde:

Weitere Infos gibt es auf der Website von ManageWP.

WordPress 3.8: das neue Dashboard-Design

Das Design der Administrationsoberfläche von WordPress hatte eine Generalüberholung nötig, das muss man als Nutzer und Designer sagen – auch wenn es längst nicht so altbacken aussah wie die Backends anderer populärer CMS. Mit WordPress 3.8 (heute erschienen) erstrahlt WordPress in neuem Glanz: Das Redesign hat es in sich.


Alt und neu

Beginnen wir mit einem kleinen Vergleich zwischen 3.7 und der neuen Oberfläche in 3.8:

Dashboard-Design

Dashboard-Design neu

Flat, kontrastreich, luftig und mit neuer Typo (Open Sans).


Neue Farbschemata

Nutzer haben nun die Wahl zwischen acht verschiedenen Farbschemata (einzustellen unter Benutzer / Dein Profil).

Farbschemata


Überarbeitete Widget- und Theme-Verwaltung

Die Widget-Verwaltung war vielen Nutzern ein Dorn im Auge. Nun wurde sie, wie auch die Theme-Verwaltung, grundlegend verbessert.

Widgets

Widgets


Absolut responsive

Das Dashboard passt sich jetzt jeder Auflösung perfekt an – egal auf welchem Gerät.

responsive


Und mehr…

An vielen weiteren (kleinen) Stellen wurde die Nutzerfreundlichkeit verbessert. Chapeau!