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Plugin-Tipps: diese Plugins sind für jede WordPress-Installation empfehlenswert

Heutzutage sind viele Funktionen bereits in Themes integriert. Es gibt aber Plugins, die unersetzlich sind – nachfolgend die wichtigsten Tipps.

Sicherheit

Sicherheit ist ein wichtiges Thema. Es gilt, unbefugten den Zugriff auf Login und Daten zu verwehren. Manuelle Maßnahmen gibt es viele, Security-Plugins auch. Wir empfehlen das Plugin Wordfence Security. Es schützt den WordPress-Login, scannt Dateien nach Veränderungen und beinhaltet eine Firewall. Das Plugin ist kostenlos, es wird aber auch eine Premium-Version mit weiteren Features angeboten (ab 99 $ je Website und Jahr).

Backups

Ein Thema, welches häufig noch immer zu wenig Beachtung findet: das regelmäßige Sichern von Dateien und Datenbank. Wenn man etwas zerschießt, ein Plugin querschlägt, bei einem Update Probleme auftreten, oder gar wenn man gehackt wird, kann man unbesorgt sein, wenn man Sicherungen hat. Wir empfehlen insbesondere den Dienst VaultPress von Automattic/WordPress.com (ab 39 $ je Website und Jahr). Sicherungen werden automatisch durchgeführt, auf VaultPress-Servern gespeichert, und sind über einen Kalender zurückspiel- oder downloadbar. Das klappt aufgrund der Funktionsweise auch bei sehr großen Websites oder schwachen Servern. Die Daten werden allerdings auf Servern in den USA gespeichert. Eine Plugin-Lösung, die bei ausreichender Server-Performance und bis zu einer bestimmten Datengröße recht gut funktioniert, ist BackWPup (kostenlos, Premium-Version ab 39 € je Website und Jahr).

SEO

WordPress ist zwar gut für Suchmaschinenoptimierung vorbereitet, um ein gutes SEO-Plugin kommt man aber nicht herum. Beliebte Plugins sind Yoast SEO (kostenlos, Premium-Version ab 89 $ je Website und Jahr) und All in One SEO Pack (kostenlos, Premium-Version ab 97 $ je Website und Jahr). Statt der integrierten Sitemap-Funktion kann man Google XML Sitemaps (kostenlos) separat nutzen. Zwar bietet Yoast SEO seit einiger Zeit einen Easy-Mode, eine umfangreiche Konfiguration sollte man aber auf jeden Fall von einem Profi durchführen lassen.

Performance

Websites müssen schnell sein – gerade in Sachen SEO inzwischen ein sehr wichtiger Punkt. Bei Verwendung eines trägen Themes oder vieler Plugins kann eine Optimierung unumgänglich sein. WP Rocket (ab 39 $ je Website und Jahr) ist ein Plugin, welches die wichtigsten Funktionen beinhaltet und auch für Laien recht gut zu bedienen ist. Umfangreiche Profi-Lösungen, die aufwändig konfiguriert und individualisiert werden können, sind W3 Total Cache (kostenlos) und WP Super Cache (kostenlos). Damit lässt sich bei guter Konfiguration das Maximum herausholen.
Wichtig ist auch eine gute (optisch verlustfreie) Komprimierung der Bilder. Das ist zum Beispiel mit Optimus (kostenlose Testversion, Premium-Version ab 29 € je Website und Jahr) möglich – auch für bereits hochgeladene Bilder. Aber Achtung: Nachträgliche Änderungen an bestehenden Bildern (auch Dateigröße) können vorübergehend das Ranking in der Google-Bildersuche beeinflussen.

Formulare

Die meisten Themes bzw. Layout-Builder beinhalten Formulare, mit denen man aber schnell an Grenzen stößt. Eine Top-Lösung ist das Plugin Gravity Forms (ab 59 $ je Website und Jahr). Der Funktionsumfang ist gewaltig, die Bedienung dabei aber noch verständlich. Eine kostenlose Alternative ist Ninja Forms.

Spam

Antispam Bee (kostenlos) bietet praktische Funktionen und schützt zuverlässig vor Spam-Kommentaren.

WordPress-SEO und -Analytics mit Plugins von Yoast

Yoast

WordPress SEO by Yoast gehört quasi schon zu den Standard-Plugins für WordPress und wird auch von uns schon länger bevorzugt eingesetzt. Weniger bekannt ist allerdings, dass Yoast noch einige Erweiterungen im Angebot hat – und praktische Analytics-Tools.

Hier eine Übersicht:

WordPress SEO

Die kostenlose Version von WordPress SEO. mehr

WordPress SEO Premium

Die Premium-Version von WordPress SEO mit mehr Features und Support. mehr

Video SEO

Optimierung von Videos für die Anzeige in Suchergebnissen. mehr

Local SEO

Optimierung von Unternehmen für lokale Suchergebnisse und Google Maps. mehr

News SEO

Optimierung für die Listung von Artikeln in Google News. mehr

WooCommerce SEO

Integration von WooCommerce in WordPress SEO mit Extra-Features. mehr

Google Analytics

Die kostenlose Version von Google Analytics by Yoast. mehr

Google Analytics Premium

Die Premium-Version von Google Analytics by Yoast mit mehr Features und Support. mehr

eCommerce Tracking

Tracking von Sales. mehr

Ist SEO gefährlich?

Seit ein paar Tagen kursiert im Netz, dass die Entwickler von Google gerade an einem Algorithmus arbeiten, der gezielt auf SEO betreibende Websites abzielt und diese schon bald abstrafen soll.

Da kommt bei vielen Panik auf. Und die Frage, ob SEO gefährlich ist.

Meine Antwort dazu: SEO kann gefährlich sein. Das ist schon länger so, wird aber offensichtlich bald verschärft. Wie seo-united.de schreibt, erinnern die Änderungen an Googles Panda-Update, bei dem minderwertige Websites abgestraft wurden – mit dem Unterschied, dass es nun überoptimierten Projekten an den Kragen gehen soll.

Ich würde momentan fünf verschiedene Punkte als essentiell für SEO bezeichnen, die ich hier (in Sachen Abstrafung) etwas näher beleuchten will.

1. Korrektur von Fehlern

Klassische Anfängerfehler, wie zum Beispiel das komplette Ausschließen von Suchmaschinen oder das Ändern von Permalinks ohne 301-Umleitungen, wirken sich fatal auf die Platzierung in Suchmaschinen aus. Aber auch die falsche Konfiguration eines SEO-Plugins kann Sie nach hinten werfen.

2. Guter Content

“Content is king” müsste spätestens seit Googles Panda-Update “Great content is king” heißen. Nicht mehr nur viele Inhalte sind wichtig, sie müssen auch noch gut sein. Und zwar nicht nur für Suchmaschinen (auch bezogen auf Absprungraten und freiwillige Verlinkung), sondern vor allem für die Leser. Mit Websites, die aus Texten ohne Mehrwert bestehen, hat man keinen Erfolg.

3. Keyword-Optimierung

Anfang der 2000er konnte man mit dem übermäßigen Einsatz von Keywords noch etwas erreichen, das ist aber schon lange nicht mehr der Fall. Keyword-Optimierung muss intelligent und angemessen durchgeführt werden, dann nützt es nicht nur den Besucherzahlen, sondern auch den Besuchern. Wer es übetreibt, hat ein Problem.

4. Hilfe für Nutzer und Google

Zu diesem Punkt zähle ich Maßnahmen, die bei CMS vor allem mit klassischen SEO-Plugins erreicht werden können: Indizierungsregeln, Titel und Meta-Beschreibungen mit Mehrwert, Bereitstellung von zugeschnittenen XML-Sitemaps und mehr. Wie in Punkt 1 genannt, sollte man dabei Fehler vermeiden.

5. Aufbau von Links

Linkbuilding ist wichtig für die Suchmaschinenoptimierung. Aber es sollte natürlich sein – wer sich automatisiert in 1.000 Verzeichnissen anmeldet oder bei neuen Websites gleich 20 PR5-Backlinks mit gleichem Linktext und -ziel mietet, und das nur für einen Monat, landet im Nirvana. Und zwar schon länger, Stichwort Google Penalty.

Fazit: Wenn man erfahrene und seriöse SEOs beauftragt, ist man auf der sicheren Seite – und rutscht hoch, nicht runter. Auch nach dem Update.